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Forschung

Die „Gläserne Decke“ der DDR-Industrie: Sex und die Gründe, warum Frauen seltener Chefinnen waren als Männer

Wer sich mit der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der DDR beschäftigt, kommt nicht um die Frage nach der „Gläsernen Decke“ herum. Auch in der DDR existierten strukturelle Hürden, die dafür sorgten, dass Frauen nicht in der Zahl in Führungspositionen aufstiegen, wie Männer es taten – dem politischen Postulat der Gleichstellung von Frauen und …
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Die gute Mahlzeit. Gender und Ernährung transdisziplinär

Du bist, was du isst – dieses Motto hätte eine gute Überschrift für das zweitägige Kolloquium „Die gute Mahlzeit. Gender und Ernährung transdisziplinär“ sein können, das vom ZtG organisiert am 11. und 12. November 2022 im Senatssaal der HU stattfand. In vielfältiger Weise wurde der Frage nach der (Re)Produktion gesellschaftlicher Ordnung(en) in und durch Ernährung …
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„Geschlechtliche Vielfalt über die Binarität hinaus“. Der Faktor Geschlecht in Medizin und Gesundheitswissenschaft

Differenzierte Erhebungsmethoden haben einen zentralen Stellenwert für die Gewährleistung bedarfsgerechter gesundheitlicher Versorgung für alle gesellschaftlichen Gruppen. Kerstin Palm und Corinna Schmechel stellen ihre fachübergreifenden Projekte zu einer Integration von Gender- und Diversity-Aspekten in quantitative Verfahren der Gesundheitswissenschaften dar. Zum sechsten Mal findet am & um den 18. Dezember 2022 im gesamten deutschsprachigen Raum der Wissenschaftstag #4GenderStudies …
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„Autonom werden, indem man annimmt, abhängig zu sein“: Arbeit und Sorge im ökonomischen System

Die grundlegende menschliche Angewiesenheit ist Ausgangspunkt für unumgängliche Sorgeverhältnisse. Jeannette Windheuser und Julia Teschlade sprechen aus erziehungs- und sozialwissenschaftlicher Perspektive über die Bedeutung von Geschlechterverhältnissen für die Sorgearbeit unter kapitalistischen Bedingungen. Zum sechsten Mal findet am & um den 18. Dezember 2022 im gesamten deutschsprachigen Raum der Wissenschaftstag #4GenderStudies statt. Wissenschaftler*innen, Forschungseinrichtungen und andere wissenschaftsnahe …
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„Wer baut die Stadt der Zukunft und wie?“: Loitering als Protest und performative Praktik

Loitering ist performativer Protest, der auf eine veränderte Selbstwahrnehmung und zugleich auf eine neue Wahrnehmung des öffentlichen Stadtraums abzielt. Nadja-Christina Schneider spricht darüber als feministische Praxis in Südasien aus regionalwissenschaftlicher Gender- und Medienperspektive. Zum sechsten Mal findet am & um den 18. Dezember 2022 im gesamten deutschsprachigen Raum der Wissenschaftstag #4GenderStudies statt. Wissenschaftler*innen, Forschungseinrichtungen und andere …
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„Nachhaltigkeit findet nicht in einem leeren Raum statt“: Ernährung als vergeschlechtlichte Praxis

Wer ist zuständig für Nachhaltigkeit? Meike Brückner und Suse Brettin berichten von ihrer Forschung im Bereich der Agrar- und Umweltwissenschaften. Sie thematisieren am Beispiel der Ernährung und Landwirtschaft das dynamische Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Natur insbesondere mit Hinblick auf vergeschlechtlichte Strukturen. Zum sechsten Mal findet am & um den 18. Dezember 2022 im gesamten deutschsprachigen …
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„Die Leerstellen im Archiv sind eigentlich voll“: Die Unsichtbarkeit von Geschichten marginalisierter Menschen

Über gewaltvolle Effekte des Archivierens und alternative Formen der Wissensproduktion denken die Europäische Ethnologin Silvy Chakkalakal und die Literaturwissenschaftlerin Elahe Haschemi Yekani im Rahmen des Forschungsprojektes „Re-Imagining the Archive“ nach. Es bringt Forschende aus den Gender Studies der Humboldt-Universität zu Berlin und der Princeton University zusammen. Zum sechsten Mal findet am & um den 18. Dezember 2022 im …
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„Die Vorstellung von Geschlechterverhältnissen ist veränderlich“: Auf den literarischen Spuren queerer, jüdischer Konstruktionen von Geschlecht

Spuren einer „jüdisch-homosexuellen Moderne“ finden sich sowohl in kanonischer Literatur als auch in kaum bekannten Texten der homosexuellen Zeitschriftenkultur. In einem Kooperationsprojekt mit der Hebräischen Universität Jerusalem erforschen Andreas Kraß, Janin Afken und Liesa Hellmann von der Forschungsstelle Kulturgeschichte der Sexualität Schnittpunkte jüdischer/antisemitischer und homosexueller/homophober Diskurse in der deutschen, hebräischen und jiddischen Literatur von 1890 bis …
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Wild, feministisch, widerständisch – Streik zwischen (Rechts)Diskurs und Praxis

Egal ob es um die Beteiligung von Arbeiter*innen an industriellen Arbeitskämpfen, Pflegestreiks, Frauenstreiks oder eine Bestreikung von Care-Arbeit geht: Feminist*innen kam stets eine zentrale Rolle zu, wenn es um das Erringen von Streikrechten ging. Dennoch fallen bis heute große Teile (feministischer) Streiks aus dem rechtlichen Schutz des deutschen Streikrechts heraus. Restriktive Definitionen und das Unsichtbarmachen …
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Homoeroticism in Frank Wedekind’s “Spring Awakening”

Scandalous, groundbreaking, expressionistic, melodramatic, pornographic — all of these descriptors have been used to characterize the over a century long production history of Frank Wedekind’s first published play, “Spring Awakening” (1891). Even the critically acclaimed 2006 rock musical adaption of the play still shocked audiences for its frank depiction of teenage sexuality. Wedekind’s “Kindertragödie” explores …
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